Busreise Baltikum - Rundreise Polen, Litauen, Lettland, Estland

Posen, die Masuren und Vilnius – bereits der Beginn Ihrer Reise führt Sie in längst vergangene Zeiten, unberührte Paradiese und geheimnisvolle Turmkammern. Besuchen Sie eine der schönsten Wasserburgen Europas, laufen Sie mit den Wanderdünen um die Wette und erklimmen Sie den Hexenberg. Erkunden Sie Riga, Tallinn und Stockholm, durchkreuzen Sie eine der seenreichsten Landschaften Schwedens, erleben Sie ein wenig Kreuzfahrtfeeling auf den Fährschiffen und kehren Sie mit vielen neuen und wundervollen Erinnerungen und Erfahrungen nach Hause zurück.

Die Reise beginnt

Die erste Station der Busreise Baltikum ist die Stadt Posen an der Warthe im Westen Polens. Lernen Sie diese pittoreske Stadt während einer Stadtführung kennen und besuchen Sie das Wahrzeichen Posens, die erzbischöfliche St.-Peter-und-Paul-Kathedrale (Bazylika archikatedralna św. Piotra i św. Pawła w Poznaniu). Mit dem Bau des ursprünglichen Doms im Jahr 968 und der Entsendung des ersten polnischen Bischofs Jordanes sind zeitgleich die Anfänge des ältesten polnischen Bistums verbunden.

Mit einer Fläche von circa zwei Hektar ist der Alte Markt in Posen der drittgrößte Polens und gleichzeitig einer der größten in Europa. Auf diesem wurden seit 1253 über mehrere Jahrhunderte hinweg Märkte abgehalten, die die Bürger aus allen umliegenden Ortschaften in die Stadt führten.

Auf dem vorgenannten Alten Markt befand sich einst das Gebäude des Stadtrates, heute dient es als Rathaus. Im Jahr 1555 bezugsbereit, zählt das Gebäude zu den wertvollsten Baudenkmälern der Renaissance in Mitteleuropa. Ca 400 Jahre später – genauer 1954 – zog zudem auch das „Museum für die Geschichte der Stadt“ in die Räume des Rathauses ein.

Weiterhin ist das Residenzschloss Posen – das Kaiserschloss – hier zu erwähnen. Dieses große Schloss ist eines der letzten in Europa, welches je gebaut wurde. Der Auftrag dafür stammte vom deutschen Kaiser Wilhelm II. und wurde in nur acht Jahren fertiggestellt (1905 bis 1913).

So schön diese polnische Stadt auch ist, Ihre Reise führt Sie weiter – weiter durch das heimliche Paradies Polens – durch die Masuren nach

Falls Sie unseren Beitrag der vergangenen Woche verpasst haben und noch nicht wissen, wohin Ihre nächste Städtereise gehen soll, dann schauen Sie direkt hier vorbei!

Busreise Baltikum

Hafenstadt Klaipéda und die Kurische Nehrung

Unter den Punkt „besonders sehenswert“ fällt auf der Busreise Baltikum auch die älteste Stadt Litauens, die Hafenstadt Klaipėda. Heute drittgrößte Stadt des Landes, liegen ihre Ursprünge um das Jahr 1250, damals noch unter kurischer Obacht. Seit der Stadtgründung 1253 bis zum Jahr 1920 war Memel – so der Gründungsname – dem Deutschen Orden, Schweden, Russland und Deutschland zugeordnet und galt zuletzt als nördlichste Stadt Deutschlands.

Insbesondere die Kriege zwischen dem Deutschen Orden und Polen-Litauen (von 1379 bis 1520) forderten der Stadt durch Plünderungen und Brände ihren Tribut ab. Im Rahmen der Konfessionalisierung wurde der Deutschordensstaat ins Herzogtum Preußen umgewandelt, was das Herzogtum zum ersten evangelisch-lutherischen Staat der Welt machte.

Von Klaipėda aus bietet sich zudem eine Ausfahrt per Schiff in die Kurische Nehrung an. So wird die Halbinsel an der Nordküste des Samlands genannt, die sich über 98 Kilometer von Lesnoi bis zum Memeler Tief erstreckt. An manchen Stellen nur 380 Meter breit, zählt der nördliche Teil seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit 52 Kilometer zu Litauen, wohingegen der südliche dem russischen Oblast Kaliningrad zugeordnet ist.

Seit dem Jahr 2000 auch als UNESCO-Weltkulturerbe geführt, zeugt der Name von den einstmaligen kurischen Ursprüngen. Als Kuren wird ein baltischer Volksstamm bezeichnet, der entlang der Ostseeküste bis zum Rigaischen Meerbusen siedelte.

Bekannt ist die Kurische Nehrung heute wegen der einzigartigen Dünenlandschaft und den traumhaften Stränden. Noch misst die größte Düne gut fünfzig Meter, ist aber bereits in den letzten zwanzig Jahren um fünfundzwanzig Meter geschrumpft. Hier finden Sie auch den Nachbau des ehemaligen Sommerhauses von Thomas Mann, das Anfang der 1930er Jahre in Nidden (Nida) errichtet wurde. Hierin befindet sich das gleichnamige Museum des Literatur-Nobelpreisträgers.

 

Masuren

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Kolberg

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Lettland

Lettlands besondere Attraktion ist Rīga, die Hauptstadt des Landes, welche sich vom Unterlauf der Düna (Daugava) bis zur Rigaischen Bucht erstreckt. Die größte Stadt des Baltikums bietet dem werten Besucher eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, darunter die gut erhaltene Altstadt, den Dom und das Schloss.

Bereits 1201 vom Bremer Bischof Albert von Buxhoeveden gegründet, war Rīga Hauptstadt von Livland. Das Stadtrecht wurde ihr 1225 zugesprochen und schon ein Jahrzehnt später auch das Recht den Titel Hansestadt zu tragen. Die folgenden Jahrhunderte waren gekennzeichnet durch Phasen des Wachstums, der kriegerischen Auseinandersetzungen und wechselnder Machthaber.

Während der deutschen Besetzung erklärte sich Lettland am 18. November 1918 als unabhängige Republik und sagte sich damit von der eigentlichen russischen Herrschaft los. Der darauf folgende Unabhängigkeitskrieg dauerte fast drei Jahre an. Doch am Ende einigten sich die Republik Lettland und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik im Frieden von Riga.

Doch brachte der Zweite Weltkrieg von 1941-1944 zunächst die deutsche Zwangsherrschaft und anschließend die Unterstellung an die Sowjetunion. Die erneute Unabhängigkeit erlangte die Republik Lettland 1991, Riga wurde erneut Hauptstadt.

1997 wurde die Innenstadt zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbes hinzugefügt. Grund dafür war die wohl einzigartige Qualität und Quantität der Jugendstilarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Geplante städtebauliche Maßnahmen in Form von Hochhäusern etc. drohten das Panorama der Stadt zu zerstören und wurden zunächst ausgesetzt.

Der innere Bereich der Stadt – die Altstadt – zeigt heute noch die geschaffenen Strukturen aus der Befestigungszeit. Umgeben wird sie von einem Stadtpark, der den Bereich der ehemaligen Mauern abdeckt. Der äußere Ring bildet die Neustadt.

Historisch gesehen, hat sich die Altstadt um den Marktplatz herum entwickelt. Dort befinden sich auch das Rathaus und das Schwarzhäupterhaus, dass den ehemaligen Schwarzhäuptern – eine Vereinigung von Kaufleuten – als Versammlungsort diente.

Der Dom Rīgas wurde von dem bereits erwähnten Bischof Albert von Buxhoeveden im Jahre 1211 beauftragt. Verschiedene Zerstörungen brachten mehrfache Instandsetzungen und Anpassungen mit sich. So beträgt die Höhe des Turmes seit 1776 neunzig Meter, was fünfzig Meter unter der Ursprungshöhe von einhundertvierzig Metern im Jahr 1590 liegt. Ihre besondere Beachtung sollten Sie der zum Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Orgel schenken. Diese zählt sowohl zu den größten als auch den besten Orgeln der Welt.

Das Rīgas Schloss wiederum wurde 1330 als Festung des Schwerbrüderordens erbaut und dient heute dem Staatspräsidenten als Amtssitz. Die nächste Station der Busreise Baltikum ist Tallinn in...

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Litauen - die Wasserburg Trakai und die Stadt Vilnius

Zu den Sehenswürdigkeiten, die Sie in Litauen während einer Busreise Baltikum wirklich nicht verpassen sollten, zählt die eigentlich aus dem 14. Jahrhundert stammende Wasserburg Trakai. „Eigentlich“ bedeutet, dass die aktuelle Burg eine originalgetreue Nachbildung aus dem 20. Jahrhundert ist, da die ursprüngliche Anlage nicht mehr zu retten war. Um all die Besonderheiten dieses wunderschönen Bauwerks wirklich zu erfahren, empfiehlt es sich, eine der angebotenen Führungen in Anspruch zu nehmen.

Ihre nächste Station ist Vilnius, die Sie zunächst in Form einer Stadtführung erkunden werden. Schon früh werden Sie feststellen können, dass Vilnius nicht nur Hauptstadt, sondern auch kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Litauens ist. Gelegen ist sie im Südosten des Landes, wo die Vilnia in die Neris fließt und Weißrussland nur ca. zwanzig Kilometer entfernt ist.

„Rom des Nordens“ – so wird die aufstrebende Stadt wegen der mehr als fünfzig Kirchen genannt, deren barocke Glockentürme die Silhouette der Stadt prägen. Typisch für das Baltikum ist der getrennt von der Kirche stehende Glockenturm, wie es auch bei der klassizistisch römisch-katholischen Kathedrale Sankt Stanislaus auf dem Kathedralenplatz der Fall ist. Ihre Ursprünge gehen auf das 13. Jahrhundert zurück, was – obwohl sie erst Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde – aus den erhaltenen Fundamenten ersichtlich ist.

Sowohl die Kathedrale als auch viele weitere historische Gebäude sind in der Altstadt Vilnius angesiedelt. Dazu zählt auch das rekonstruierte Großfürstliche Schloss aus den Jahren 2002-2013, da auch hier der Originalbau zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr erhalten ist. Ebenfalls nicht mehr erhalten sind einhundertvier Synagogen der einstigen multikulturellen Stadt. Lediglich eine Synagoge – die Choral-Synagoge – hat die massenweise Vernichtung während des Zweiten Weltkrieges überstanden.

Mit mehr als 360 Hektar umfasst die Altstadt zahlreiche Bauten aus Barock, Klassizismus, Gotik und Renaissance. Gelegen ist sie an den Hängen im Westen und Süden des Burgberges, auf dem sich einst die Burg von Gediminas aus dem 14. und 15. Jahrhundert befand. Deren Überreste zählen jedoch noch immer zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist insbesondere die Altstadt – welche auch die größte und besterhaltene in Europa ist – für den Touristen besonders sehenswert.

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Der Berg der Kreuze

Bevor Ihre Busreise Baltikum Sie weiter nach Rīga führt, haben Sie die Gelegenheit, den Berg der Kreuze, einen katholischen Wallfahrtsort in der Nähe von Siauliai (Litauen), zu besichtigen. Der Berg misst zwar lediglich zehn Meter und so erscheint die Bezeichnung zunächst auch etwas hochtrabend, doch allein die schiere Anzahl von weit über 50.000 Kreuzen (Stand Anfang der 1990er Jahre), rechtfertigt den Namen allemal.

Die ersten Kreuze sollen 1830/31 und 1863/64 als Folge der Aufstände gegen die Einverleibung in das Russische Reich für die getöteten Männer und Frauen aufgestellt worden sein, deren Begräbnisort unbekannt war. Um 1900 fasste der teilweise künstlich angelegte Hügel lediglich etwa einhundertfünfzig und 1940 vierhundert Kreuze. Die Okkupation durch die Sowjetunion im Juni 1940 und die Deportationen von mehr als einhunderttausend Litauer nach Sibirien, brachte das fortlaufende Aufstellen von Kreuzen bis 1953 fast völlig zum Erliegen.

Nach Stalins Tod und der Rückkehr der überlebenden Deportierten nahmen diese den alten Brauch in Erinnerung an ihre verstorbenen Kameraden wieder auf. Für weiteren Zuwachs sorgten zudem die Kreuze von politisch Gefangenen und Gläubigen. Hierdurch errang der Berg der Kreuze den Status als politisches Symbol gegen die kommunistische Herrschaft Litauens.

Das Regime konterte in den Jahren 1961, 1973-1975 mit umfassenden Säuberungsaktionen, welche den Symbolcharakter des Berges nur noch mehr in das Bewusstsein der Menschen brachte. Jede dieser Maßnahmen bestärkte die Litauer lediglich in ihrer Entschlusskraft und so standen 1990 ungefähr vierzigtausend Kreuze auf dem Berg.

Ebenso wechselvoll ist die Geschichte von...

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Estland

Am Finnischen Meerbusen der Ostsee gelegen, ist Tallinn die größte Stadt des Landes. Ebenso wie das Nachbarland, stand die Stadt seit der Gründung 1230 unter wechselnder Herrschaft, wie Schweden (ca. 150 Jahre) und Russland (ca. 208 Jahre). Bis zur Ausrufung Estlands als selbständige Republik im Jahre 1918 hieß Tallinn jedoch Reval.

Auch die Kriegsjahre während 1941-1944 verliefen analog zu denen in Lettland, wobei die Altstadt hier zu ca. elf Prozent zerstört wurde. 1991 erklärte sich Estland nach einundfünfzig Jahren erneut zur Unabhängigkeit von Russland.

Historisch gesehen ist die sogenannte Unterstadt das, was das eigentliche Reval darstellte. Dies liegt daran, dass die Stadt dem Landesherrn gegenüber unabhängig war. Auf dem entsprechenden Pendant, dem Domberg, war und ist dagegen der Sitz der Regierung anzutreffen.

Langsam neigt sich Ihre Busreise Baltikum dem Ende zu und so wird es Zeit, Estland Richtung Stockholm zu verlassen.

Glückliche Heimkehr

Doch zunächst gilt es die Fähre der Tallink Silja-Linie zu betreten und ein wenig Kreuzfahrt-Feeling zu genießen. Genießen werden Sie auch die Einfahrt zum Fährhafen in Stockholm, die Sie durch den Stockholmer Schärengarten führen wird.

Dreißigtausend Inseln, Schären und Felsen, die ca. achtzig Kilometer östlich vom Zentrum der schwedischen Landeshauptstadt in die Ostsee ragen – diesen Anblick werden Sie nie vergessen. Ursprünglich von Bauern und Fischern bewohnt, hat sich der größte Schärengarten Schwedens zu einem Domizil für die „Schönen und Reichen“ entwickelt. Mehr als fünfzigtausend Ferienhäuser sind dort zu finden. Ob Sie allerdings auch schwedische Prominenz entdecken bzw. erkennen, liegt ganz an Ihnen.

Die Weiterfahrt wird sich dagegen als extrem leicht und angenehm herausstellen, denn es geht mit einem Bus der Königsklasse von Stockholm nach Trelleborg. Hier wartet ein weiteres Fährschiff auf Sie, das Ihnen die Heimreise ziemlich versüßen wird. Nach dem Anlegen in Travemünde fahren Sie in gewohntem Komfort schlussendlich nach Kassel.

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